Dr. Axel Schmidt 31 Jahre Erfahrung

Dr. Axel Schmidt ist pro­moviert­er Human­wis­senschaftler und hat eine Aus­bil­dung als Diplom Betrieb­swirt und Diplom Psy­chologe absolviert. Er begann seine Kar­riere 1994 als Mar­ket­ing Sci­ence Exec­u­tive bei der BBDO in New York. 1996 wech­selte er als Mar­ket­ing Sci­ence Man­ag­er und Strate­gic Plan­ner zur BBDO nach Düs­sel­dorf und über­nahm von 1997 bis 1999 eine Stab­sstelle bei der BBDO Ger­many Hold­ingge­sellschaft, dem größten Kom­mu­nika­tion­sun­ternehmen in Deutsch­land. Bis 2020 war Dr. Axel Schmidt Pro­jek­tleit­er und Part­ner bei der Unternehmens­ber­atung Bat­ten & Com­pa­ny die zur BBDO Ger­many gehört. Seit 2010 ist Dr. Axel Schmidt als Sachver­ständi­ger bei Fam­i­lien­gericht­en tätig. Im Jahr 2020 pub­liziert er mit Prof. em. Dr. Karl West­hoff (Uni­ver­sität Dres­den) den Band „Kindeswohl inter­diszi­plinär – Empirische Ergeb­nisse und Instru­mente für die juris­tis­che Prax­is bei Tren­nung der Eltern“ (mit einem Vor­wort von Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg, Vor­sitzen­der Richter des Bayrischen Ober­sten Landgerichts im Ruh­e­s­tand und Vor­sitzen­der Richter des Ober­lan­des­gericht). Daneben ist er als Dozent zur Aus­bil­dung von Sozialpäd­a­gogen an der Hochschule Nieder­rhein (Uni­ver­si­ty of Applied Sci­ences) tätig und Her­aus­ge­ber zahlre­ich­er Veröf­fentlichun­gen zu Kom­mu­nika­tions- und Familiengerichtsthemen.

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Kindeswohl interdisziplinär

Veröf­fentlicht von  Axel Schmidt  in Ther­a­pie

Schmidt, A. & West­hoff, K. (2020). Kindeswohl inter­diszi­plinär: Empirische Ergeb­nisse für die juris­tis­che Prax­is bei Tren­nung der Eltern. Baden-Baden: Nomos. Mit einem Vor­wort von Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg (Vor­sitzen­der Richter des Bayrischen Ober­sten Landgerichts im Ruh­e­s­tand und Vor­sitzen­der Richter des Ober­lan­des­gerichts München für Staatssicher­heit im Ruhestand).

Dieser Band schließt die Lücke zwis­chen Nor­men, rechtswis­senschaftlichen Ausle­gun­gen und kon­sens­fähi­gen human­wis­senschaftlichen empirischen Ergeb­nis­sen zur Konkretisierung des unbes­timmten Rechts­be­griffs Kindeswohl. Die rechtlichen Grund­la­gen und die zu beach­t­en­den Urteile des Bun­desver­fas­sungs­gerichts und des Bun­des­gericht­shofs zum Kindeswohl stellt der erste Teil des Buch­es dar; sie sind das Gerüst für den zweit­en größeren Teil, der die human­wis­senschaftlichen übere­in­stim­menden empirischen Fak­ten nachvol­lziehbar und wohlstruk­turi­ert präsen­tiert. Die nor­ma­tive Bes­tim­mung und fall­be­zo­gene Ausle­gung des Kindeswohlbe­griffs kann nur gelin­gen, wenn hier­bei auf Wis­sen zurück­ge­grif­f­en wird, dass sich auf die soziale Lebenswirk­lichkeit des Kindes bezieht, also auf psy­chol­o­gis­ches, päd­a­gogis­ches und sozi­ol­o­gis­ches Wis­sen. Die Human­wis­senschaften liefern hier ein zu den rechtlichen Entschei­dungskri­te­rien kor­re­spondieren­des Wertesys­tem und damit einen Maßstab, das Kindeswohl im Einzelfall zu beurteilen und die Entschei­dungs­find­ung auf eine fak­ten­basierte Grund­lage zu stellen. Die hier dargestell­ten human­wis­senschaftlichen Inhalte, die zur Aus­fül­lung des Rechts­be­griffs Kindeswohl herange­zo­gen wer­den, hal­ten dabei der rechtlichen Betra­ch­tungsweise stand und sind somit für den Juris­ten ver­wen­dungs­fähig, um die Rechtssicher­heit garantieren zu kön­nen. Dieser inter­diszi­plinäre Ansatz ein­er human­wis­senschaftlichen Kom­men­tierung der rechtlichen Kindeswohlkri­te­rien kann fol­gen­den Ziel­grup­pen als Arbeit­shil­fe zur Ver­fü­gung gestellt wer­den: Fam­i­lien­richter, Ver­fahrens­beistände, Umgangspfleger,Ergänzungspfleger, Sachver­ständi­ge, Medi­a­toren, Jugen­damtsmi­tar­beit­er, Anwälte, Poli­tik­er, Eltern.

Spezialität

Kinderpsychologie

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