Be an Angel e.V.

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Unterstützen Sie Be an Angel: Mit Spenden — oder Rat und Tat.

Geldspenden

Wir garantieren die 100%ige Nutzung der Zuwen­dun­gen für die Aktiv­itäten des Vere­ins. Unsere Kon­toverbindung lautet:

Be an Angel e.V.    Kon­to 014 522 59 00    BLZ 100 708 48 (Deutsche Bank)
IBAN DE37100708480145225900  BIC DEUTDEDB110

Falls Sie eine Spendenbescheini­gung wün­schen, teilen Sie uns unbe­d­ingt Ihre Postadresse mit, damit wir Ihnen eine Spenden­quit­tung zusenden kön­nen – und wenn es für Sie nur der Nach­weis ist, dass Ihre Spende angekom­men und für den gewün­scht­en Zweck ver­wen­det wird. Bitte haben Sie Ver­ständ­nis dafür, dass wir erst ab einem Betrag von 50 EUR eine Spenden­quit­tung ausstellen.

Rat und Tat

Sie wollen aktiv mit anpack­en. Für ein paar Stun­den in der Woche? Eben so, wie ehre­namtliche Tätigkeit in Ihr Leben passt? Großar­tig! Wir suchen derzeit:

1) für die Begleitung von Geflüchteten bei Behördengängen

Men­schen mit Organ­i­sa­tion­s­geschick, Gle­ich­mütigkeit, Grun­dop­ti­mis­mus, diplo­ma­tis­chen Fähigkeit­en sowie Aus­dauer. Denn das braucht man.

2) für das Veranstalten von Fundraising-Events

Men­schen, die uns eigen­ver­ant­wortlich bei Pla­nung, Organ­i­sa­tion und Durch­führung unterstützen.

3) für die Be an Angel Redaktion

Men­schen, die für Be an Angel schreiben und bericht­en wollen: über unsere Aktiv­itäten, über Best Prac­tice Beispiele aus der “ange­wandten Flüchtling­shil­fe” ander­er Ini­tia­tiv­en, über Koop­er­a­tio­nen und Erfahrun­gen und Pro­jek­te von Geflüchteten. (Andere Redak­tions­for­mate willkommen!)

4) für die Pressearbeit

Men­schen, die darin erfahren und motiviert sind, The­men in den Redak­tio­nen dieser Repub­lik (und gerne auch darüber hin­aus) zu platzieren. Mit Verve, Stil­sicher­heit und Beharrlichkeit.

5) für die Vermarktung der Aktivitäten von Be an Angel (online)

Men­schen, die ern­sthafte Ahnung von Word­Press und Such­maschi­nenop­ti­mierung haben und uns dabei helfen wollen, im Netz vernün­ftig gefun­den zu werden.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung unter info@be-an-angel.de

Darüber hin­aus möcht­en wir in Sachen Rat und Tat noch auf die sehr gute Online-Plat­tform volunteer-planner.org ver­weisen. Hier kön­nen sich deutsch­landweit Frei­willige anmelden, um vor Ort Ihre Hil­fe in Pro­jek­ten und Ini­tia­tiv­en anzubieten.

Sachspenden

Lei­der hat Be an Angel nicht die Möglichkeit, Sach­spenden ent­ge­gen­zunehmen, zu lagern oder zu verteilen.

Be an Angel – unser Projekt in Athen

Morteza & Sohn (30, 5) 

Biografie:
Morteza kam mit sein­er Frau und seinem kleinen Kind im März 2018 auf der Insel Les­bos nach Griechen­land, nach­dem er vor dem syrischen Bürg­erkrieg geflo­hen war. Mehr als drei Jahre später haben sie es immer noch nicht bis zum Ende des Asylver­fahrens geschafft. Zum Glück kon­nte die Mut­ter es nach Deutsch­land schaf­fen, doch der Plan zur Fam­i­lien­zusam­men­führung scheit­erte und Morteza sitzt mit seinem dort aufgewach­se­nen kleinen Sohn, der an Autismus und Epilep­sie lei­det, in einem Lager außer­halb von Athen fest. In seinem früheren Leben in Syrien war Morteza ein rel­a­tiv erfol­gre­ich­er Fußballer. Da sie nun keine Unter­stützung mehr von der griechis­chen Regierung erhal­ten, müssen wir ein­greifen, um zu ver­hin­dern, dass sie obdach­los wer­den, bis sie alle Doku­mente erhal­ten und Griechen­land ver­lassen und ihr Leben begin­nen kön­nen. Sie sollen dem­nächst aus dem Lager gewor­fen wer­den und die Kosten wer­den haupt­säch­lich dazu dienen, ihre Unterkun­ft, ihre grundle­gen­den Leben­shal­tungskosten (z. B. Lebens­mit­tel) sowie Medika­mente für die Bedin­gun­gen des Kindes zu decken.

Monatliche Kosten:

  • 260 EUR – Unterkun­ft (1 Zim­mer in ein­er Wohnung)
  • 300 EUR – Lebens­mit­tel, Medi­zin, Trans­port, Kleidung

Fereshteh & Tochter (23, 5)

Biogra­phie:
Fereshteh und ihre kleine Tochter kamen 2018 aus Afghanistan nach Griechen­land, wo die aktuelle Berichter­stat­tung über die Tal­iban und das Leben dort uns daran erin­nert, warum viele Men­schen fliehen. Aus ein­er schlim­men Sit­u­a­tion in eine etwas bessere, sah sich diese allein­erziehende Fam­i­lie mit der Aus­sicht auf Obdachlosigkeit kon­fron­tiert, wenn Be an Angel nicht ange­fan­gen hätte, eine Woh­nung zu mieten, um sie unterzubrin­gen. Es ist schw­er zu ver­ste­hen, wie eine junge Mut­ter und ein junges Kind einem solchen Szenario trotzen kön­nen, wenn das Kind wie hier Krebs hat. Seit wir sie unter­stützen, haben wir unser Net­zw­erk in Griechen­land genutzt, um sicherzustellen, dass das Kind vor­rangig behan­delt wird, da ihm monate­lang eine angemessene medi­zinis­che Behand­lung ver­weigert wurde. Ihr Zus­tand verbessert sich, aber die Sit­u­a­tion hat sich nicht geän­dert. Da sie als Flüchtlinge anerkan­nt und anschließend von der sozialen Unter­stützung abgeschnit­ten wur­den, haben sie noch immer keinen Zugang zu Sprachkursen, ein­er Arbeit­ser­laub­nis oder einem anderen Schritt, der ihnen eine Chance auf eine angemessene Inte­gra­tion bieten kön­nte, einen Job find­en oder sog­ar ein Leben dort begin­nen. Der Vater, der mit ihnen in Griechen­land angekom­men ist, beschäftigt sich ander­swo mit seinen eige­nen Prob­le­men, von denen es viele gibt. Die Fam­i­lie ist extrem gefährdet, was bedeutet, dass weniger Fälle mehr die sta­bile Unterkun­ft benöti­gen, die Be an Angel ihnen bietet. Zusät­zlich zu den Unterkun­ft­skosten unter­stützen wir deren grundle­gende Leben­shal­tungskosten, Medika­mente / medi­zinis­che Behand­lung und Trans­port zum und vom Kranken­haus für die Chemotherapie.

Monatliche Kosten:

  • 265 EUR – Unterkun­ft (1 Zim­mer in ein­er Wohnung)
  • 300 EUR – Lebens­mit­tel, Trans­port, Kleidung

Atefa & 2 Töchter (27, 7, 5)

Biogra­phie:
Auch aus Afghanistan ist diese junge Fam­i­lie 2019 nach Griechen­land gekom­men. Sie haben ihre Ausweise erhal­ten und warten nur noch auf die Pässe der Kinder, bevor sie endlich den Vorhang zum Asylver­fahren in Griechen­land zuziehen kön­nen. Auf­grund der Inef­fizienz und der über­lasteten Bürokratie in Griechen­land kön­nte dies jedoch noch mehrere Monate dauern. Da diese Fam­i­lie kurz davor ste­ht, ein neues Kapi­tel ihres Lebens richtig begin­nen zu kön­nen, ist es entschei­dend, dass wir sie bis dahin weit­er­hin unter­stützen kön­nen. Danach wer­den sie langsam ihre Schritte in die Unab­hängigkeit find­en, sei es in Griechen­land oder ander­swo. Wie bei allen Fam­i­lien, die wir unter­stützen, ist es das Ziel, sie in die Lage zu ver­set­zen, unab­hängig zu sein und ihnen die Unter­stützung zu geben, einen Punkt zu erre­ichen, an dem sie sagen kön­nen „Ich brauche dich nicht mehr“. Die Kosten hier ermöglichen es uns, diese Fam­i­lie in ein­er Woh­nung mit der anderen oben genan­nten Fam­i­lie (siehe Fereshteh) unterzubrin­gen, um die Grund­kosten für zwei kleine Kinder zu deck­en (haupt­säch­lich Klei­dung und Nahrung, da sie ständig wach­sen und hun­grig wer­den, was sie dann wach­sen lässt wieder!) sowie grundle­gende Allergiemedika­mente und Trans­porte durch die Stadt zu Ter­mi­nen. Ate­fas Brud­er lebt in Frank­furt, wo sie so schnell wie möglich umziehen wollen.

Monatliche Kosten:

  • 265 EUR – Unterkun­ft (1 Zim­mer in ein­er Wohnung)
  • 300 EUR – Lebens­mit­tel, Medi­zin, Transport

Zarmina Familie (24, 58, 6, 5, 3, 6 Monate)

Biogra­phie:
Eine andere junge Allein­erziehende-Fam­i­lie, allerd­ings hat diese Mut­ter ihre eigene Mut­ter, die dort aushil­ft. Diese große Fam­i­lie lebt in ein­er kleinen Woh­nung in Athen. Sie wur­den zuvor von ein­er anderen Organ­i­sa­tion unter­stützt, die ihre Unter­stützung vor drei Monat­en aus finanziellen Grün­den eingestellt hat. Die Fam­i­lie ist nun drei Monate im Mietrück­stand, wir ver­suchen mit dem Ver­mi­eter zu ver­han­deln oder die Fam­i­lie in eine andere Woh­nung umzuziehen. Zum Glück haben sie den Großteil ihrer Unter­la­gen bere­its erhal­ten, nur die Groß­mut­ter und das jüng­ste Baby warten auf Pässe. Die Fam­i­lie plant, an einen Ort zu ziehen, an dem sie eine Chance auf einen guten Start ins Leben haben kann, vielle­icht nach Deutschland.

Monatliche Kosten:

  • 500 EUR – Unterkunft
  • 300 EUR – Lebensmittel
  • Ein­ma­lige Kosten:
    350 EUR – Passgebühren

Al Mahoud Familie (30, 36, 62, 2, 4, 6, 7, 10, 12)

Biogra­phie:
Hier ist eine weit­ere junge Fam­i­lie, die kurz davor ste­ht, Griechen­land ver­lassen zu kön­nen, um zu ihrer größeren Fam­i­lie nach Deutsch­land zu kom­men, die wir auch in Griechen­land unter­stützt haben, bis sie das Land ver­lassen kon­nte. Die Eltern der sechs Kinder waren unglück­liche Opfer des syrischen Bürg­erkriegs und ließen die Kinder in der Obhut ihrer bei­den Onkel und ihrer Groß­mut­ter zurück. Tragis­cher­weise ist die Unterkun­ft, in der die Fam­i­lie wohnte, let­zten Monat abge­bran­nt und wir kon­nten ihnen eine vorüberge­hende Unterkun­ft zur Ver­fü­gung stellen, die allerd­ings bei weit­em nicht groß genug für die Anzahl der Per­so­n­en ist. Wir haben ab Sep­tem­ber eine Unterkun­ft ver­mit­telt, so dass wir diese Fam­i­lie weit­er unter­stützen kön­nen, während sie sich dem Ende des Asylver­fahrens nähert. Ähn­lich wie die oben genan­nten Fam­i­lien warten sie nur noch auf ihre Pässe, damit sie in die EU zu ihrer Fam­i­lie ziehen können.

Monatliche Kosten:

  • 500 EUR – All­ge­meine Unter­stützung (Lebens­mit­tel, Medi­zin, Trans­port, Kleidung)
  • Ein­ma­lige Kosten:
    500 EUR – Dokumente

‘Men At Work’ (28, 26, 29, 25)

Biogra­phie:
Endlich ein Lächeln! Neben der Woh­nung in Athen, die Be an Angel für Fereshteh und Ate­fa ver­mi­etet (siehe oben), ver­mi­eten wir noch eine weit­ere Woh­nung, in der 4 junge Män­ner (ein­er nicht abge­bildet) in den Zwanzigern leben. Die Fähigkeit dieser Jungs, sich in einem Land zu behaupten, in dem es nur wenige Jobs gibt, selb­st für die, die dort geboren wur­den, ist wirk­lich beein­druck­end. Wir unter­stützen sie nur, indem wir ihnen eine Unterkun­ft anbi­eten, anson­sten find­en sie selb­st einen Weg. Von Gele­gen­heit­sjobs auf Baustellen, Autowaschan­la­gen (auch ein­mal in ein­er anderen Stadt) und Tis­chler­ar­beit­en find­en diese Män­ner immer einen Weg, sich zurechtzufind­en. Lei­der würde es trotz ihrer behar­rlichen Entschlossen­heit nicht aus­re­ichen, wenn wir ihnen nicht eine ein­fache und sta­bile Unterkun­ft bieten kön­nten. Nach­dem wir seit März dieses Jahres eine Woh­nung angemietet haben, pla­nen wir, den Ver­trag um weit­ere sechs Monate ver­längern zu kön­nen. Dies gibt diesen Jungs die Chance, während des Asylver­fahrens weit­er­hin eine Arbeit zu find­en, die sie kön­nen, und gibt anderen jun­gen Män­nern einen Platz, falls ein­er der derzeit­i­gen Mieter die Möglichkeit hat, woan­ders umzuziehen oder in der Lage zu sein (frühere wesentlich wahrschein­lich­er als let­ztere, zum Beispiel erhielt ein ehe­ma­liger Mieter seine Pässe und schaffte es nach Frankre­ich, wo er wieder bei sein­er Fam­i­lie sein konnte).

Monatliche Kosten:

  • EUR 550 – Unterkun­ft (2‑Z­im­mer-Woh­nung)

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